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Bergschafe,
insbesondere Braune und Schwarze Bergschafe, gehören zu den
stark gefährdeten Nutztierrassen in Deutschland. Das „Braune
Bergschaf“ stammt ursprünglich aus dem Alpenraum.
In den Nachkriegsjahren war die Schafrasse schon fast
ausgestorben, da man die braune Wolle, welche hauptsächlich zu
Filz verarbeitet wurde, nicht mehr in größeren Mengen benötigte.
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Seit den 70er
Jahren wurde mit den letzten Tieren in Kooperation
mit Züchtern aus Österreich, Südtirol und der Schweiz eine
stabile Population, in Deutschland mit geschätzt 3.000
Mutterschafen, aufgebaut. Eine der größten Gebrauchsherden der
Braunen und Schwarzen Bergschafe ist der Bestand in der
Schäferei Klosterhof-Coldinne
Das Braune und Schwarze Bergschaf ist ein mittelgroßes bis großes
Landschaf, das sich besonders durch seine harten unempfindlichen
Klauen und seine Widerstandsfähigkeit gegen Niederschläge und
Frost auszeichnet.
Das Brunstverhalten der Schafe ist ausgeprägt asaisonal mit dem Ergebnis,
dass ganzjährig Lämmer geboren werden, wenn der Bock in der Herde
bleibt.
Bergschafe sind genügsam, gute Futterverwerter, anpassungsfähig,
frühreif, (Erstzulassung mit 8 Monaten möglich) mit hoher
Fruchtbarkeit und guten Muttereigenschaften.
Als Landschaf hat es im Gegensatz zu Fleischschafrassen eine
wesentlich geringere Wachstumsgeschwindigkeit. Wegen der
längeren Weideperiode bietet das Fleisch des Bergschafes aber eine höhere
Konzentration an gesunden Inhaltsstoffen.
Das Bergschaf neigt bei ausschließlich ökologischer Weidehaltung
nicht zur
Verfettung, was sich wiederum besonders positiv auf den
Fleischgeschmack auswirkt. Fleisch vom Bergschaf eignet sich zur
Herstellung von Tatar und kaltem Bratenaufschnitt !

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